Im Mittelpunkt des ungewöhnlichen Konzertformats von Marie Schmit steht ihr Wunsch, leise Stücke unter besten Hörbedingungen zu spielen. Das Programm besteht aus sieben Neue Musik Werken für Violoncello solo, die Marie Schmit eigens für kleine Räume ausgewählt hat.
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Heaven in Clouds
Peter Granser, Jonas Beuchert - Edition Taube
Heaven in Clouds
In Heaven in Clouds setzt sich Peter Granser mit dem rasanten Wachstum chinesischer Großstädte, der Urbanisierung und den Auswirkungen auf Mensch und Natur auseinander. Aus Gransers Fotografien und Videoportraits hat Jonas Beuchert/Edition Taube ein vierteiliges Buchobjekt gestaltet, das zusammen mit einem Neonschriftzug und ausgewählten Fotografien im Rahmen dieser Ausstellung gezeigt wird.
Ist das wirklich eine andere Welt, in die wir da blicken? Oder doch nur ein Spiegel unserer eigenen, auf Wachstum fokussierten Gesellschaft? In vier Büchern gegliedert betont Jonas Beuchert den existenziellen Charakter von Peter Gransers Arbeit, indem er ihr die vier kantschen Fragen gegenüberstellt: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
Das Buch entstand in enger Zusammenarbeit mit Friederike Goll (Buchbinderin) und Lars Lenhardt (Siebdruck).
Auch fünf Jahre nach dem verheerenden Tsunami im Nordosten Japans und der Havarie in dem Kernkraftwerk Daiichi Fukushima suchen noch immer viele Menschen nach den Überresten ihrer Angehörigen. Die Katastrophe hat ganze Ortschaften zerstört und die Umwelt auf Jahrzehnte hinaus kontaminiert. Vielen Menschen ist zudem die Vergangenheit abhandengekommen. Sie haben, bis auf ihr Leben, alles verloren.
Das Lost & Found Project möchte diesen Menschen ein Stück ihrer Erinnerung zurückgeben und sichert wiedergefundene Fotografien und Fotoalben. Freiwillige Helfer retten die Aufnahmen vor dem Verfall und archivieren sie schließlich nach ihren Fundorten in einer Datenbank.
ITO stellt einen Auszug dieser Aufnahmen zum ersten Mal in Deutschland aus. Die stark angegriffenen Fotografien zeigen vormals alltägliche Situationen aus dem Leben eines Menschen: Hochzeiten, Kindergeburtstage, Ausflüge, Landschaften oder Betriebsfeiern. Es sind Aufnahmen einer Realität, die für immer zerstört wurde. Die Lücken und Auslöschungen in den Fotografien lenken den Blick auf die kleinen Details und Reste der Existenz und machen das Unglück auch für Menschen, die nicht unmittelbar betroffen sind, greifbar.
A Call To Family
A Call To Family
A Call To Family
A Call To Family
A Call To Family
A Call To Family
A Call To Family
A Call To Family
A Call To Family
A Call To Family
Taro Furukata
A Call To Family
Die Ausstellung thematisiert die Wechselwirkung von Identität und Gesellschaft. Mit dem aus der Biologie und Chemie entliehenen Ansatz Metabolismus möchte der Künstler Taro Furukata schwer fassbare, kulturelle Prozesse aufdecken. Für Taro Furukata ist Identität immer in Bewegung. Der japanische Künstler ist beeinflusst von den Umständen der eigenen Familiengeschichte, insbesondere von der Umsiedlung der Familie von Okinawa nach Osaka und Okayama. Ebenso prägend für ihn ist sein langjähriger Aufenthalt in Berlin. Vor diesem Hintergrund stehen insbesondere Fragen nach universell gültigen Mechanismen der Identitätsbildung, nach Identifikation oder Ausgrenzung im Mittelpunkt seiner Arbeit. Welche Regeln oder Konventionen ist das Individuum bereit zu akzeptieren, um zu einem Teil dieser Gemeinschaft zu werden?
Taro Furukatas vielschichtige Installation lässt dem Betrachter bewusst Raum für eigene Deutungen und Verhaltensweisen.
Weisses Land
Weisses Land
Weisses Land
Weisses Land
Weisses Land
Michael Schnabel
Weisses Land
In seiner Arbeit „Weisses Land“ zeigt der Fotograf Michael Schnabel außergewöhnliche Naturaufnahmen, die eher optische Grenzerfahrungen als idyllische Landschaften sind. Losgelöst von ihrem jeweiligen Umfeld und Kontext fordern die abstrakten und (fast schon) gegenstandslosen Bilder von Naturräumen im Schnee und Eis die Sehgewohnheiten des Betrachters heraus. Das Auflösen der Konturen, die hellen und lichten Farben zwingen zum genauen Hinschauen. Man muss sich Zeit nehmen, sich konzentrieren und fokussieren, um zu erkennen. Zu sehen ist ein Auszug aus dieser Arbeit sowie das Video „Zwei Minuten Ruhe“.
Jan Jelinek
Beweisstücke für das Bombardement
Start der Reihe: Ein Abend für 10
Jan Jelineks Hörspiel "Beweisstücke für das Bombardement" ist Komposition, Collage und Dokument. Kryzsztof Pendereckis Partitur „Threnody for the Victims of Hiroshima“ liefert den gedanklichen Hintergrund für Jelineks Fieldrecordings aus Hiroshimas Gedenkstätte.
"Auch 70 Jahre nach dem Abwurf der Atombombe ist die einstige Katastrophe in Hiroshima präsent: Der von Kenzo Tange 1954 entworfene Hiroshima Peace Memorial Park und das gleichnamige Museum ist Opfergedenkstätte, Tourismus-Ressource und zugleich ambitioniertes Mahnmal. Über mehrere Tage hat der Künstler versucht, das Gelände klanglich zu erfassen. Das Ergebnis ist eine betont subjektivistische Kartographie. (...) Tagebuchgleich schreitet die Collage die Stationen der Anlage ab. Deren Umsetzung orientiert sich an Kryzsztof Pendereckis berühmter Partitur „Threnody for the Victims of Hiroshima“. Was passiert, wenn die für 52 Streichinstrumente verfasste Komposition von 52 Audioaufnahmen aus dem Hiroshima Peace Memorial Park neu interpretiert wird?“
Itotsumugi - Einen Faden spinnen, heißt die minimalistische Pflanzeninstallation der japanischen Künstlerin Hina Sawamura. Die im Remstal gesammelten Pflanzen, Gräser und Äste sind bei aller Ästhetik auch immer ein Verweis auf die Vergänglichkeit und Endlichkeit des Seins. Ihre scheinbar schlicht geformten und reduzierten Arrangements verwandeln Pflanzen in künstlerische Objekte. Durch das Herauslösen aus ihrem ursprünglichen, natürlichen Umfeld und der Platzierung in einen künstlich geschaffenen Raum wird das Augenmerk gezielt auf die einfache Schönheit oft nur beiläufig wahrgenommener Natur gelenkt. Der Betrachter kann im Laufe der Zeit den einsetzenden Vertrocknungsprozess in jedem Stadium mitverfolgen.
The Tea Garden
The Tea Garden
The Tea Garden
The Tea Garden
Peter Granser / Thomas Jeppe / Edition Taube / Friederike Daumiller
The Tea Garden
Das Projekt "The Tea Garden" ist die Umsetzung der Idee, während der aufgeregten Art Basel einen Ort der Ruhe und der Begegnung zu schaffen. An drei Tagen wurden im Garten Pilscheur mehrere einstündige Tee-Sessions abgehalten, bei denen jeweils vier Besucher, beim Genuss kleinster Mengen intensiver Tee-Essenzen einander begegnen und einen Moment der Konzentration erleben konnten. Das eigens für dieses Projekt entworfene Mobiliar von Friederike Daumiller lotete im wahrsten Sinne des Wortes die Grenzen des Kleinen und gerade noch Möglichen aus. Erdacht und organisiert wurde das Projekt "The Tea Garden" von Peter Granser und Edition Taube, in Kooperation mit Thomas Jeppe und der Kunstsammler-Plattform Independent Collectors. Fortsetzungen an anderen Orten sind geplant.
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
Megumi Fukuda / Echo Ho
The Klingon Tea Ceremony - An Ephemeral Installation and Performance
Megumi Fukuda and Echo Ho are both interdisciplinary artists from Japan and China respectively, working and residing in Germany. Their recent encounters have evoked an intensive personal, cultural, and artistic exchange to create a unique experience spurning their first collaborative art project: Klingon Tea Ceremony.
In this project, the focus is on the interests of exploring and reflecting the intersection between artificial and natural, between perfection and imperfection. The performance will be a distanced observation into the habit of tea drinking and instrument playing as a ritualistic ceremony. Furthermore, a way of self-cultivation in communication with the participant, this artwork refers to the highly defined aesthetics of the art of living.
Schattenfelder
Schattenfelder
Schattenfelder
Schattenfelder
Peter Granser (Fotografie), Johannes Schlichting (Klanginstallation)
Schattenfelder
Inspiriert von Basho`s Reisetagebuch “Oku no Hosomichi“ unternahm Peter Granser während seiner Japan-Residencies 2013/14 lange Fahrradfahrten und Wanderungen durch Itoshima. Entstanden ist eine meditative Vermessung der ländlichen Gegenwart durch Fotografie und Field-Recordings, die Johannes Schlichting zu einer spannungsvollen Klanginstallation verarbeitet hat. Der Fokus der Fotoarbeiten liegt nicht auf klassischen Landschaftsaufnahmen, sondern auf ungewöhnliche und scheinbar beiläufige Begebenheiten entlang der Wege. Die Auswirkungen der Naturkräfte auf die Landschaft spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Details, die üblicherweise keine Beachtung finden, rücken in den Vordergrund und erhalten eine neue, ungeahnte Präsenz.