Die Welt im Fluss - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst Frankfurt
Jahrhunderte alte verwitterte Holzskulpturen, Keramiken und Lackarbeiten, Hokusais Große Welle als archetypischer Ausdruck von Schönheit und tödlicher Gefahr, der Wind als Zeichner, der Tee als Kommunikationsmittel: Das Museum Angewandte Kunst Frankfurt zeigt in der Ausstellung ‘Die Welt im Fluss‘ kostbare Sammlungsbestände des Museums, ergänzt durch ausgewählte Positionen der Gegenwartskunst. Die ausgestellten Objekte und Exponate beschreiben Japan als ein Land, das eine besondere ästhetische Sprache des Ephemeren hervorgebracht hat. Wo von einem Moment auf den anderen durch Erdbeben, Flutwellen oder auch durch menschengemachte Katastrophen das Leben ein jähes Ende nehmen kann, blüht eine Kunst, die sich der Fragilität und Kostbarkeit unserer Existenz stets bewusst ist.
Mit Arbeiten von Ueda Rikuo, Nasu Hide, Kotobuki Shiriagari, Peter Granser und Kashiwagi Mari kommen überraschende zeitgenössische Positionen der Kunst, Teekultur und Lyrik zu Wort, die auf unterschiedliche Weise jenes Lebensgefühl des panta rhei reflektieren, das Japan von jeher geprägt hat.
Peter Granser wird neben der Teehaus-Installation ‘Das Ende der Welt‘ auch sein neues Buch "Der Mandschurenkranich & Das Ende der Welt" ausstellen, das im Februar 2025 bei Edition Taube erscheinen wird.
Peter Granser bietet am 01. und 02. Februar 2025 individuelle Tee-Sessions an. Anmeldungen bitte direkt an das Museum.
Idee, Konzept und Tee-Sessions: Peter Granser
Entwurf/Umsetzung: OHA - Office Heinzelmann Ayadi
Keramik: Mattthias Kaiser
Buch: Jonas Beuchert/Antonia Albert, Edition Taube
Sound: Martin Wehl
Mit besonderem Dank an: Karsten Schmitz/Federkiel Stiftung
